Wie am Wochenende bekannt wurde, ist Franz Trimborn am 26. September 2018 im Alter von 74 Jahren in Berlin verstorben. Er war über viele Jahre in der CDU in den unterschiedlichsten Ämtern aktiv. „Wir sind alle sehr betroffen über den plötzlichen Tod von Franz Trimborn“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Torbjörn Kartes, MdB. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“


Franz Trimborn hinterlässt seine Ehefrau und zwei erwachsene Kinder. Geboren wurde er am 20. Mai 1944. Zu Beginn seines Berufslebens arbeitete der Volljurist zunächst bei einer deutschen Geschäftsbank in Frankfurt, bevor er sich dann als selbständiger Rechtsanwalt in Ludwigshafen niederließ. Erholung und Entspannung fand der passionierte Bergfreund, solange es die Gesundheit zuließ, bei ausgedehnten Touren in den Alpen.


Seit 1986 war der Verstorbene Mitglied der CDU Ludwigshafen und brachte sich in verschiedenen Gremien und Funktionen ein: Von 1989 bis 1995 war er Mitglied des Ortsbeirates im Stadtteil Süd. Dort kümmerte er sich hauptsächlich um die bauliche Entwicklung des Stadtteils. Besonders beharrlich und engagiert setzte er sich in dieser Zeit für den Erhalt der Walzmühle-Villa ein, in der heute das Bloch-Zentrum untergebracht ist.


Von 1992 bis 2001 war er als Kreisschatzmeister Mitglied des Kreisvorstandes der CDU Ludwigshafen und von 1994 bis 1999 Mitglied des Stadtrats. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war der Personalausschuss und die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft (GeBeGe). 2011 verzog er nach Berlin, um dort den Ruhestand zu verbringen.


In den politischen Diskussionen wusste der Verstorbene seinen Standpunkt immer fundiert und konsequent zu vertreten – oft auch gegen Widerstände in den eigenen Reihen. „Wir verlieren einen treuen Freund, einen aufrechten Demokraten. Franz Trimborn war ein Wertkonservativer im besten Sinne. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten“, erklärt der CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Peter Uebel.

   
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