„Das ist ganz, ganz schlechter Stil. So geht man nicht miteinander um“, mit diesen Worten kritisiert Roman Bertram, Sprecher der CDU im Ortsbeirat Oppau die Vorgehensweise von Ortsvorsteher Scheumann in der Diskussion um eine Verlagerung des Kerweplatzes. „Der Ortsvorsteher hat gegenüber der Arge der Oppauer Vereine und dem Ortsbeirat den Eindruck erweckt, die Verlagerung und die Absprache mit der BASF sei grundsätzlich „in trockenen Tüchern“. Offensichtlich ist dies nicht der Fall. Wir müssen ohne Hektik noch einmal von vorne anfangen und an einer für alle Beteiligten tragfähigen Lösung arbeiten.“


Bertram weiter: Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Ortsvorsteher den Vereinsvertretern in den Gremien der Arge das Projekt als endgültig und quasi alternativlos darstellte, sodass die Vereine einstimmig die neuerliche Verlagerung des Kerweplatzes billigten. Auch im Ortsbeirat hat Scheuermann die Sache als ausgemacht dargestellt. Jetzt sind alle Beteiligten vor den Kopf gestoßen. In einem offenen und transparenten Prozess sollten nun sämtliche Möglichkeiten ausgelotet werden. Unser Ziel muss es sein, alle Interessen unter einen Hut zu bringen: Die Erweiterung und den Erhalt des LIDL-Marktes einerseits sowie eine gesicherte Zukunft für die Oppauer Kerwe andererseits, wo immer auf lange Sicht der Kerweplatz dann auch sein mag. „Dies sind wir den Vereinen und den Menschen in Oppau schuldig“, so Bertram abschließend.

   
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