„Ich freue mich über den Anklang, den unsere Rundfahrt am Dienstagabend zum Thema sichere Schulwege gefunden hat“, erklärt Stadtrat Daniel Beiner, Vorsitzender der CDU Oggersheim. Die CDU Oggersheim lud am 29. Mai interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer ersten Rundfahrt durch den Stadtteil ein, um die Sicherheitssituation der Schulwege in den Blick zu nehmen.

Die Tour, die von Vorstandsmitglied Alexander Weih federführend organisiert wurde, führte am Dienstagsabend vom Schillerplatz an der Stadtmauer entlang über den Schießgraben zur Schillerschule und dem nahegelegenen Altstadtplatz. Von dort aus fuhr die Gruppe über die Gustav-Stresemann-Straße und Adolph-Kolping-Straße zur Langewannschule und von dort aus über die Philipp-Scheidemann-Straße und Comeniusstraße zur Endhaltstelle. Die Abschlussdiskussion fand im Biergarten der Mayerbrauerei statt. Im Vorfeld hatten die Christdemokraten bereits Kontakt zu Schulleitungen und Elternvertretungen aufgenommen.

„Wir haben viele interessante Anregungen bekommen und sind uns sicher, dass schon mit wenigen Mitteln ein Mehr an Sicherheit gewährleistet werden kann“, so Beiner weiter. „Beispielsweise ist der Altstadtplatz mit seiner Nähe zur Schillerschule sicherlich optimierbar. Hier hat die CDU auch in der Vergangenheit immer wieder versucht, die Situation zu verbessern.“ Birgit Stauder, Ortsbeirätin und Vize-Parteichefin in Oggersheim, ergänzt: „Eine Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Pkws zu reduzieren, wäre die Installation zweier Bremsschwellen an Anfang und Ende des Platzes.“ Zudem fordere die CDU die Einrichtung von Hol- und Bringzonen in Nähe der Oggersheimer Schulen. Diese könnten zu bestimmten Tageszeiten ausschließlich für Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren, genutzt werden und minimieren das Verkehrschaos rund um die Schulen. „Für die Schillerschule bietet sich hierfür ebenfalls der Altstadtplatz an, für die Langewannschule der Bereich vor dem örtlichen Nahversorger“, erklärt Alexander Weih.

Für die Langewannschule sind die leuchtenden Markierungen „gelbe Füße“, mit denen anderenorts schon sehr gute Erfahrungen gesammelt wurden, ein ebenso einfaches wie vielversprechendes Mittel zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Sie zeigen mit geringem Aufwand den Kindern günstige Wege und Straßenüberquerungen an und könnten Unfälle vermeiden. Solche gelben Füße könnten ebenfalls an der Schillerschule mögliche Übergänge zu den Eingängen der Schule signalisieren.

„Neben allen Maßnahmen muss die Kontrolle des fließenden und ruhenden Verkehrs weiter intensiviert werden. Das geht Hand in Hand“, so Beiner, Weih und Stauder übereinstimmend.

„Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und bin jetzt schon sehr gespannt auf die nächste Tour, die sich der Notwende und der Melm widmen wird“, freut sich Beiner abschließend.

   
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