Christine Nkulikiyinka, Botschafterin der Republik Ruanda in Berlin, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Ilja Tüchter, außenpolitischer Redakteur 'Die Rheinpfalz'Was kann die deutsche Außenpolitik unternehmen, um weltweit die Rechte von Frauen zu stärken? Wie kann Deutschland von den Erfahrungen in anderen Ländern profitieren, um geschlechterspezifische Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten, die auch hierzulande noch existieren, zu überwinden? Über diese Fragen diskutierte die Botschafterin der Republik Ruanda, Christine Nkulikiyinka,  gemeinsam mit Maria Böhmer und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen. 

 

Frauen tragen die Hälfte des Himmels, sagt ein chinesisches Sprichwort. Doch die Realität zeigt leider vielerorts, dass vor allem junge Mädchen oft noch die Hölle ertragen müssen. Die Welt braucht aber starke Frauen und starke junge Mädchen. Deshalb sind der Schutz und die Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen zentrale Bestandteile der Menschenrechtspolitik der Bundesregierung.

 



Rege Beteiligung des Publikums an der DiskussionViele Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung des Auswärtigen Amtes gefolgt, um mit der Botschafterin und Maria Böhmer über aktuelle Fragen der Frauen- und Menschenrechtspolitik zu diskutieren. Ruanda ist ein erstaunliches Beispiel für Fortschritte durch die Einsetzung gesetzlicher Quoten. 64 Prozent der Parlamentarier in dem Land sind Frauen.
 

Hintergrund:

Die Veranstaltung war Teil der Diskussionsreihe „Review 2014 – Außenpolitik Weiter Denken“, die das Auswärtige Amt dieses Jahr in zahlreichen Städten durchführt. Ziel ist es, den Austausch und die Diskussion über Deutschlands Rolle und Verantwortung in der Welt zu befördern und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in diesen Prozess einzubinden.  


   
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