Ernst Schwarz, Altstadtrat und viele Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Ludwigshafen ist tot. Er verstarb am Wochenende, nur wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag. „Die CDU Ludwigshafen trauert um einen treuen Freund. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“ Erklären Kreisvorsitzender Ernst Merkel und der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Heinrich Jöckel.


Ernst Schwarz, der gebürtige Hemshöfer, war nach erfolgreichem Studium und Staatsexamina in der Justiz zunächst ab 1962 als Staatsanwalt, später als Richter am Landgericht in Frankenthal tätig. Er war Vorsitzender des Schwurgerichts und der Jungendkammer, zuletzt war er stellvertretender Präsident des Landgerichts Frankenthal, ehe er im Sommer 1999 in den Ruhestand ging.


Mitglied der CDU war der Verstorbene seit 1968, 1969 bis 1992 gehörte er dem CDU Kreisvorstand an. Die Funktion des stellvertretenden Kreisvorsitzenden hatte er ununterbrochen 21 Jahre lang inne. In den Stadtrat wurde er erstmals 1969 gewählt. Dem Rat gehörte er bis 1992 an. 13 Jahre lang war er stellvertretender Vorsitzender der Ratsfraktion. 1994 zeichnete ihn die Stadt Ludwigshafen mit dem Ehrenring aus.


Neben politischen Grundsatzfragen lagen Ernst Schwarz besonders Themen wie die Sanierung des Hemshofs, die Verlagerung des Hauptbahnhofs und die Stadtentwicklung am Herzen. Vielen in der Partei aber auch darüber hinaus war er immer ein geschätzter und kluger Ratgeber. „Wir danken ihm für sein jahrzehntelanges Engagement und seine Treue zu den Werten und zur Politik der Union. Wir werden Ernst Schwarz stets in dankbarer Erinnerung behalten,“ so Merkel und Jöckel abschließend.

   
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