Heinrich Jöckel (3. v. re.) vertrat als Spitzenkandidat die CDU LudwigshafenDie Zeitung RHEINPFALZ hatte acht Spitzenkandidaten für die Stadtratswahl zu einem Forum in das Kulturzentrum „Das Haus“ in Ludwigshafen eingeladen. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat Heinrich Jöckel trat als Spitzenkandidat für die CDU an. Ortsvorsteher-, Stadtrats- und Ortsbeiratskandidaten der Ludwigshafener CDU saßen im Publikum und unterstützten ihren Spitzenkandidaten mit Beifall, Kommentaren und Zurufen.

 

 



PodiumsdiskussionIn der Diskussion auf dem Podium betonte Spitzenkandidat Heinrich Jöckel die Schwerpunkte Ludwigshafener CDU-Politik: Kinder, Jugend und Bildung. Das Schulsanierungsprogramm müsse fortgesetzt werden. Bewährt habe sich auch der Kurs die Stadt als Wirtschafts- und Wohnort zu stärken. Zusätzlich müssten die Rahmenbedingungen für die Innenstadtentwicklung verbessert werden.



Heinrich Jöckel (links) im Rededuell mit Hans Uwe DaumannIm Rededuell mit Hans-Uwe Daumann von den Grünen ging es um die so genannte „Tortenschachtel“, ein ehemaliges Kaufhaus auf dem Berliner Platz. Das Gebäude steht seit längerer Zeit leer und soll abgerissen werden. Der Investor Timon Bauregie hat das alte 50ger Jahre Kaufhaus erworben und plant einen Neubau an seiner Stelle.

Der Neubau müsse sich laut Bauplan für den Berliner Platz an die Umgebung anpassen, sagte CDU-Spitzenkandidat Heinrich Jöckel. Das Gebäude müsse ähnlich abgerundete Formen wie die Nachbargebäude aufweisen. Eine Aufstockung des Neubaus um einige Etagen könne er akzeptieren.

Jöckels Kontrahent Daumann bedauerte den Abriss des Rundbaus generell und hoffte dass der Investor ein akzeptables Bau- und Nutzungskonzept vorlegt.


Oberbürgermeisterin von LU Dr. Eva Lohse hatte als Losfee die Kontrahenten und die Themen der Rededuelle verdeckt aus einem Kartenstapel gezogenZum Thema Sanierung der Hochstraße Nord meinte Jöckel, die Variante 'Lange Stadtstraße' sei eine gute Basis für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung. Gefragt nach dem Anteil der Stadt bei der Finanzierung des Projekts, hoffte der CDU-Spitzenkandidat auf einen Kostenanteil von 10-15 Prozent, die restlichen Kosten sollten Bund, Land und weitere Geldgeber tragen.

   
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