„Das Thema Sicherheit und Ordnung bewegt die Menschen in Mundenheim nach wie vor sehr.“ Mit diesem Satz fasst die Sprecherin der CDU-Ortsbeiratsfraktion, Stadträtin Dr. Wilhelma Metzler, ihre Eindrücke aus vielen Gesprächen zusammen, die sie am Wochenende mit Bürgerinnen und Bürgern geführt hat.


Anlass für diese Gespräche war die Berichterstattung über die Präsentation des Ordnungsamtes in der letzten Ortsbeiratssitzung. Der Bereichsleiter hatte berichtet, dass Mundenheim aus Sicht des Ordnungsamtes kein auffälliger Stadtteil sei. „Diese Darstellung der Verwaltung deckt sich nicht mit der Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich zum Beispiel durch das aggressive Auftreten bestimmter Jugendgruppen im Zedtwitzpark oder im Bereich um die katholische Kirche bedroht fühlen“, erläutert die Stadträtin. Sie hält es für einen Fehler, die Sicherheitslage im Stadtteil allein auf der Grundlage von Statistiken zu beurteilen: „Viele Vergehen werden ja gar nicht mehr zur Anzeige gebracht, weil die Menschen frustriert sind. Manche Menschen haben den Eindruck, dass ihre Anzeige zu nichts führt und melden sich deswegen nicht mehr.“

Metzler hält diese Entwicklung für gefährlich: „Wenn die Bürger den Eindruck haben, das Recht und Gesetz nicht mehr durchgesetzt werden, dann schürt das die Politikverdrossenheit.“ Sie fordert für Mundenheim deswegen eine „Politik des Hingehens und Hinsehens. Wir brauchen mehr sichtbare Präsenz von Polizei und Ordnungsamt, und zwar am besten in Form von gemeinsamen Fußstreifen beider Behörden.“

   
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