Nachdem jetzt die Finanzierungsfrage zum Abriss der Hochstraße Nord und Neubau der ebenerdigen Stadtstraße durch die Zusage von Bundes-und Landesmitteln vorangekommen ist, muss nun zügig die Zukunft des Rathauses und Rathaus Centers diskutiert werden. Zumal das Center und der Turm auch für viele Menschen einen Wiedererkennungswert hat und damit ein, wenn auch junges aber doch erhaltenswertes Wahrzeichen darstellt.


„Bereits in einem Bürgerforum im Mai war ich mit Bürgern hierzu im Gespräch und habe meine Visionen zum Erhalt des Rathaus Center als modernes Verwaltungs- Dienstleistungs- und Nahversorgungszentrum im Sinne einer „offenen Markthalle“ propagiert“, so Uebel.


Gerade unter dem Aspekt einer zukunftsorientierten, digitalisierten Verwaltung mit neuen Arbeitsplatzstrukturen bieten sich hier viele Möglichkeiten- auch in der bisherigen Einkaufsstraßenebene. „Das könnte auch zu einer besseren Zentralisierung der Verwaltung führen, die jetzt in etlichen Außenstellen untergebracht ist. Eine Kombination mit Nahversorgern und Dienstleistern würden zu einem umfangreichen und attraktiven Angebotsmix führen. Auch die Einrichtung einer Kita oder eines Bürgersaals wären hier vorstellbar.


Mit einer solchen Struktur könnte das Center seine übergeordnete Bedeutung als einer der höchstfrequentierten zentralen Orte erhalten.
Weiterhin muss es architektonisch gelingen, die angrenzenden Areale des Hemshof, der Bismarkstraße und des Ludwigsplatzes hier enger aneinander zu verbinden.
„In diesem Sinne müssen jetzt fachplanerische Ideen erarbeitet werden und in einem breiten Bürgerdialog, ähnlich der Beteiligung beim Hochstraßenbau, ergebnisoffen diskutiert werden“, so Uebel abschließend.

   
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